Wir planen den alters- und normgerechten Umbau Ihrer Wohnung und kümmern uns um die Umsetzung. Für barrierefreie Umbauten gibt es eine Vielzahl an finanziellen Förderungen – wir helfen Ihnen gerne bei der Beantragung

Wo gibt es Zuschüsse für barrierefreie Umbauten?

Das SiZ hilft!

Ein weitgehend selbstständiges Leben in den eigenen vier Wänden erfordert zumeist die Anschaffung von Hilfsmitteln, den Einbau von seniorengerechter Technik oder sogar räumliche Umbauten. Maßnahmen, die das Leben und die Führung eines eigenen Haushalts erleichtern können, aber auch viel Geld kosten können. Doch wer soll das alles bezahlen? Das SiZ findet für Sie Lösungen und Fördermitteltöpfe, mit denen Sie Ihren Wunsch nach einem barrierefreien Leben in Ihrer gewohnten Umgebung problemlos verwirklichen können. Wir unterstützen und beraten auch Angehörige von Senioren bei der Fördermittelbeantragung.

 

Kleine Helfer bringen Mobilität und Lebensqualität zurück

Schon mit kleinen Hilfsmitteln lässt sich der Alltag viel angenehmer gestalten und vor allem ohne fremde Unterstützung bewältigen. Ein Badewannenlift ermöglicht das bequeme Baden in der Wanne, ganz ohne Sturzgefahr. Ein Klappsitz oder zusätzliche Griffe im Bad sorgen ebenfalls für mehr Sicherheit und Komfort. Ein Treppenlift erleichtert die Nutzung mehrerer Etagen im Haus, wenn das Treppensteigen zu anstrengend ist. Auch ein Strumpfanzieher ist ein praktischer Helfer im Alltag, mit dem sich ältere Menschen ein Stück Unabhängigkeit bewahren können. All diese Hilfsmittel bezahlt in der Regel Ihre Krankenkasse oder zumindest anteilig. Vorausgesetzt Ihr Hausarzt stellt ein entsprechendes Rezept für Sie aus und Sie reichen es bei der Krankenkasse ein.

 

Fördergelder ermöglichen barrierefreien Umbau

Oft genügt ein Hilfsmittel wie ein Rollator oder Treppenlift aber leider nicht, z. B. wenn man auf einen Rollstuhl angewiesen ist. Die Türrahmen müssen breiter sein und Türschwellen entfernt werden, damit ein Rollstuhl hindurchfahren kann. Die Dusche muss ebenerdig sein und mit einem Rollstuhl befahrbar sein, damit der Bewohner in der Lage ist, seine Körperpflege und Hygiene selbstständig zu erledigen. Das erfordert zumeist Grundrissänderungen oder den Umbau in ein barrierefreies Bad, was hohe Kosten verursacht. Aber auch dafür gibt es Fördergelder und Zuschüsse.

Zuschüsse über mehrere 1.000,- Euro möglich

Je nach Pflegegrad und Gesundheitszustand vergeben z. B. die Pflegekassen einen Zuschuss bis zu 4.000,- Euro pro Person. Dieses Geld dient zur Verbesserung des individuellen Wohnumfeldes. Es kann also zur Finanzierung von Umbaumaßnahmen außerhalb der Wohnung, innerhalb der Wohnung und speziell in Küche, Bad oder Schlafzimmer genutzt werden.

 

Zwei Programme der KfW-Bank

Für einen größeren Umbau einer Wohnung, mehrerer Zimmer oder eines ganzen Hauses ist die KfW-Bank (Kreditanstalt für Wiederaufbau) der richtige Ansprechpartner. Sie bietet derzeit zwei Programme für einen altersgerechten Umbau an. Bei beiden spielt der Gesundheitszustand des Antragstellers keine Rolle. Sie können die Fördergelder auch mit vorausschauendem Blick in die Zukunft nutzen. Pro Wohneinheit ermöglicht das KfW-Programm 455 einen Zuschuss über 6.250,- Euro für Maßnahmen zur Barrierereduzierung. Es lässt sich außerdem mit anderen Förderprogrammen der KfW-Bank, z. B. „Energieeffizient sanieren“, kombinieren. So können Sie Ihr Zuhause auf einen Schlag komplett modernisieren. Für den Neubau einer barrierefreien Immobilie eignet sich besonders das KfW-Programm 159, das Ihnen einen zinsgünstigen Kredit bis zu 50.000,- Euro bietet. Auf diese Weise können Sie Ihr Wohnumfeld vollständig und ganz nach Ihrem individuellen Bedarf durchplanen und realisieren lassen, ganz ohne Kompromisse.

 

Finanzierungshilfen durch Länder, Kommunen und Stiftungen

Weitere Geldgeber für einen behinderten- oder altersgerechten Wohnungsumbau können auch die Bundesländer und Kommunen sein. Hier gibt es selbstverständlich Unterschiede von Bundesland zu Bundesland – in der Höhe der Fördersummen, in den Voraussetzungen und in den genehmigten Maßnahmen. Auch das Saarland unterstützt die Schaffung von barrierefreiem Wohnraum über ein Wohnungsbauförderprogramm. Aktuelle Informationen erhalten Sie online unter www.saarland.de oder direkt im SiZ.

Das SiZ klärt Sie gerne persönlich auf, welche Umbaumaßnahmen Ihre Lebensqualität verbessern und welche Finanzierungshilfen zu Ihnen passen. Fragen Sie uns!

Wir unterstützen Sie bei der Beantragung von Fördermitteln

Gerade bei Härtefällen, seltenen Krankheiten oder besonderen Lebensumständen können auch Stiftungen finanzielle Hilfe für Umbaumaßnahmen bieten. Hierbei kommt es natürlich darauf an, ob man das jeweilige Anforderungsprofil einer Stiftung erfüllt. Meistens wird vor der Bewilligung von Fördergeldern ein schriftlicher Bericht verlangt. Gerne erkundigt sich das SiZ über Stiftungen, die für Sie in Frage kommen und hilft Ihnen bei der Beantragung von Fördermitteln.

 

Kostenträger für Arbeitnehmer und Arbeitslose mit Behinderung

In bestimmten Fällen ist der Kostenträger für behindertengerechte Umbauten auch klar geregelt. Allerdings betrifft das Senioren eher seltener. Wird jemand aufgrund eines Arbeitsunfalls zum Rollstuhlfahrer, kommt die Berufsgenossenschaft, bzw. die gesetzliche Unfallversicherung für die Folgekosten auf. Bezieht jemand Grundsicherung oder Arbeitslosengeld II und ist auf ein barrierefreies Wohnumfeld angewiesen, so ist der jeweilige Sozialhilfeträger, z. B. das Jobcenter, für die Kostenerstattung des Umbaus zuständig.

 

Umbauten können ggf. steuerlich abgesetzt werden

Können Sie eine Behinderung von mindestens 50% vorweisen, dann dürfen Sie die Kosten für einen Umbau zwecks Barrierefreiheit als „außergewöhnliche Belastungen“ steuerlich absetzen. Zuvor müssen Sie einen Kostenvoranschlag beim Finanzamt einreichen. Dann werden für das gültige Jahr bis zu 1.200,- Euro von Ihrer Steuerschuld abgezogen.

 

Es gibt für alles eine Lösung!

Sie sehen, es gibt eine ganze Menge Adressen und Institutionen, die Fördergelder, Zuschüsse und günstige Kredite für Alltagshilfen und altersgerechte Baumaßnahmen gewähren. Sie müssen also nicht reich sein, um besser leben und wohnen zu können. Sie müssen nur wissen, wer Ihnen weiterhilft.

Fördergelder und Zuschüsse im Kurzüberblick:

Hilfsmittel wie ein Badewannenlift, Stützklappgriffe, eine Toilettensitzerhöhung und vieles mehr finanziert die Krankenkasse auf Verordnung vom Hausarzt.

4.000,- Euro vergeben die Pflegekassen zur Verbesserung des individuellen Wohnumfeldes eines Pflegebedürftigen (ohne Eigenanteil des Pflegebedürftigen).

Bis zu 6.250,- Euro Zuschuss sind pro Wohneinheit für Maßnahmen zur Barrierereduzierung möglich.

Für größere Umbauten oder einen Neubau bietet die KfW-Bank einen Kredit bis 50.000,- Euro je Wohneinheit (unabhängig von Ihrem Alter).

Viele Bundesländer und auch Kommunen fördern die Schaffung von barrierefreiem Wohnraum mit mehreren tausend Euro. Aktuelle Informationen erhalten Sie im SiZ.

Finanzielle Zuschüsse gibt es über verschiedene Stiftungen, je nach Personenkreis oder Krankheit (Demenz, MS, Rollstuhlfahrer etc.). Das SiZ ermittelt Ihre Möglichkeiten.

Wer Grundsicherung oder Arbeitslosengeld II bezieht, erhält Förderungen für behindertengerechte Umbauten von seiner zuständigen Behörde (z. B. Jobcenter).

Sie übernimmt die Kosten für die Rehabilitation des Versicherten und barrierefreie Umbauten, wenn die Behinderung Folge eines Arbeitsunfalls oder eines Unfalls auf dem Weg zur Arbeit ist.

Bis zu 1.200,- Euro sind für einen barrierefreien Wohnungsumbau und einen Teil der damit verbundenen Arbeitskosten steuerlich absetzbar (gilt nur für Menschen mit mindestens 50% Handicap).

Andere Angebote

Barrierefreies Wohnen im Alter

In unseren 6 Musterräumen und 8 Anwendungsszenarien stellen wir Ihnen zahlreiche Möbel, Hilfsmittel und Produkte vor, mit denen Senioren ein möglichst eigenständiges Leben führen können.

Senioren-Reisen ohne Grenzen

Das Reisebüro Ihr Reisespezialist GmbH plant Ihren Traumurlaub nach Ihren Vorstellungen, auf Wunsch auch barrierefrei und rollstuhlgerecht. Wir beraten Sie gerne individuell.

Gestaltungskonzepte für Pflege-Einrichtungen

Auf Basis neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse erarbeiten wir Farb-Licht-Raumkonzepte für Alten- und Pflegeeinrichtungen. Ergänzend hierzu bieten wir die Ausstattung mit allen zu den Konzepten passenden Produkten an.

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